Die lustigsten Halloween-Witze

Auf dem Friedhof (Untoten Witz)

Zwei Männer kommen von einer Halloween Party nach Hause. Sie kommen am Friedhof vorbei. Da hören sie plötzlich ein seltsames Geräusch: Tack, tack, tack … Tack, tack, tack …

Zitternd vor Angst schleichen sie weiter und folgen dem Geräusch. Schließlich entdecken sie im fahlen Mondlicht einen alten Mann der mit Hammer und Meißel wie wild auf einen Grabstein einschlägt.Erleichtert, dass es kein Monster ist, aber immer noch völlig erschrocken, gehen die Männer auf den Alten zu und der eine sagt: „Mensch, Herrgott noch mal! Sie haben uns fast zu Tode erschreckt. Wir dachten schon, Sie wären ein echter Geist! Was machen Sie denn hier Bitteschön so spät hier in der Nacht? Ist alles okay mit ihnen?“

Der Typ dreht sich sichtlich genervt um, während er weiter auf den Grabstein einschlägt und schimpft: „Ich würde ja auch viel lieber schlafen! Aber diese Idioten haben schon wieder meinen Namen falsch geschrieben!“

Geisterstunde (Geister Witz)

Bei einem jungen Mann namens Paul macht nachts eine Autopumpe auf einer einsamen Landstraße schlapp. Es gießt in Strömen, und weit und breit ist kein Handyempfang. Also beschließt er, zu Fuß nach Hilfe zu suchen. Nach einer halben Stunde steht er vor einem düsteren, alten viktorianischen Herrenhaus. Die Tür steht lästig im Wind und knarrt unheilvoll. Da es eiskalt ist und er klatschnass, fasst er sich ein Herz und geht hinein.

Im großen Foyer brennt seltsamerweise ein schwaches Kaminfeuer. Aus dem Nebenzimmer hört er ein unheimliches, klagendes Flüstern:
„Eeein Trööpfeeeen Bloooot… ich truuuuinke nur ein Trööpfeeeen Bloooot…“

Paul kriegt es mit der Angst zu tun. Er schleicht auf Zehenspitzen näher, lugt durch den Spalt der schweren Eichentür und sieht im fahlen Schein des Kamins einen durchscheinenden, blassen Geist, der vor einem großen Spiegel schwebt und mit hohler Stimme klagt.

Plötzlich dreht sich der Geist langsam um, blickt Paul direkt mit leuchtenden Augen an und zischt:
„Weeeers daaa?“

Paul zittert am ganzen Leib, stammelt: „Ich… ich bin nur Paul, mein Auto ist kaputt, ich wollte nur unterstehen!“

Der Geist atmet tief durch, wischt sich mit einer geisterhaften Hand den Schweiß von der Stirn und sagt im völlig normalen, höflichen Tonfall:
„Oh, Gott sei Dank! Mach mir ja keine Angst! Ich übe hier nämlich seit drei Stunden für das Schultheater von meinem Neffen und mir tut schon die Kehle weh. Hast du zufällig einen Hustenbonbon da?“

Blutdurst (Vampir Witz)

Ein junger Reisender muss wegen eines heftigen Unwetters mitten in der Nacht in einem alten, abgelegenen Hotel in den Karpaten übernachten. Der Rezeptionist, ein hagerer Mann mit extrem blasser Haut und einem seltsamen Akzent, schaut ihn düster an.
„Ich habe nur noch ein Zimmer frei“, flüstert er, „Zimmer 413. Aber ich muss Sie warnen… es heißt, dort spukt der alte Graf, der vor hundert Jahren im Dorf lebte. Man sagt, er war ein Vampir.“
Der Reisende lacht nervös: „Ach was, ich glaube nicht an so einen Unsinn. Geben Sie mir den Schlüssel.“

Er geht aufs Zimmer, schließt ab, legt sich ins Bett und schläft ein. Um Punkt zwei Uhr nachts wacht er mit einer extremen Gänsehaut auf. Das Zimmer ist eiskalt. Plötzlich knarrt die Schranktür. Sie öffnet sich ganz langsam von selbst.

Aus dem tiefen Schwarz des Schranks schwebt eine hagere Gestalt im schwarzen Umhang heraus. Die Augen glühen blutrot, die langen Eckzähne schimmern im Mondlicht. Der Vampir fixiert den zitternden Mann im Bett, hebt langsam seine klauenartige Hand, deutet mit dem Finger auf ihn und wispert mit Grabesstimme:
„Ich bin der Vampir… und ich will dein Bluuut…!“

Der Reisende ist wie gelähmt vor Angst. Er zieht sich die Bettdecke bis über die Nase und wimmert: „Oh Gott, bitte nicht… nimm alles, mein Geld, mein Auto, aber lass mich leben!“
Da lässt der Vampir die Hand sinken, verdreht die Augen, seufzt tief und sagt im völlig genervten Alltagston:
„Ach, fang du nicht auch noch an! Kann mir hier eigentlich irgendjemand mal ein Pflaster geben? Ich habe mir gerade am Schrankgriff den Nagel abgebrochen und das blutet wie verrückt!“

Vollmondleckerlis (Werwolf Witz)

Ein Mann sucht dringend einen neuen Job und stößt auf eine Anzeige: Nachtwächter für das verbotene Waldstück gesucht. Hohes Gehalt, Mut erforderlich. Da er pleite ist, geht er zum Vorstellungsgespräch mitten im Wald. Dort sitzt der Chef – ein riesiger, grimmiger Mann im Pelzmantel.

Der Chef sagt mit tiefer Stimme: „Der Job hat einen Haken. In Vollmondnächten verwandle ich mich in einen blutrünstigen Werwolf. Ich verliere völlig den Verstand, jage alles, was sich bewegt, und zerfetze es in tausend Stücke.“
Der Bewerber schluckt hart, denkt an sein leeres Bankkonto und fragt zitternd: „U-und… was genau wäre dann meine Aufgabe in dieser Nacht?“
Der Chef grinst, zeigt seine spitzen Zähne und sagt: „Na, du musst mich von der Leine lassen und Stöckchen werfen. Aber wehe, du vergisst die Leckerlis, sonst bist du das Leckerli!“


Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt (Teufel Witz)

Ein Mann stirbt und kommt in die Hölle. Zu seiner Überraschung steht dort kein loderndes Feuerbecken, sondern ein riesiges, hochmodernes Bürogebäude aus schwarzem Glas. Am Empfang sitzt der Teufel im maßgeschneiderten Designer-Anzug.

„Ah, Herr Müller“, sagt Satan freundlich. „Wir haben Sie schon erwartet. Da Sie im Leben weder besonders gut noch besonders schlecht waren, dürfen Sie sich Ihre Abteilung für die Ewigkeit selbst aussuchen. Ich zeige Ihnen die Optionen.“

Sie fahren mit dem Fahrstuhl in den Keller. Der Teufel öffnet die erste Tür: Ein steriler, grell erleuchteter Raum. Die Menschen dort sitzen an Schreibtischen und müssen im Sekundentakt endlose Steuererklärungen ausfüllen, während im Hintergrund ein unerträgliches, hochfrequentes Fiepen läuft.
„Die Abteilung für Bürokratie“, erklärt der Teufel. „Ziemlich nervig.“

Sie gehen weiter zur zweiten Tür. Dahinter liegt eine pechschwarze Höhle. Die verdammten Seelen stehen bis zum Hals in einer brodelnden, stinkenden Jauche. Jedes Mal, wenn sie versuchen zu atmen, fliegt eine Peitsche über ihre Köpfe, sodass sie untertauchen müssen.
„Die klassische Abteilung“, sagt Satan achselzuckend. „Etwas altmodisch, aber effektiv.“

Schließlich öffnet der Teufel die dritte Tür. Der Mann traut seinen Augen nicht: Es ist eine riesige, luxuriöse Strandbar. Die Sonne scheint, Reggae-Musik läuft, die Menschen liegen auf Liegestühlen und trinken Cocktails.
Der Mann ist begeistert: „Das ist ja der Wahnsinn! Ich wähle definitiv diese Abteilung!“
Der Teufel nickt: „Gute Wahl. Unterschreiben Sie einfach hier.“ Der Mann unterschreibt mit einem Tropfen Blut.

Sofort verwandelt sich der Strand in eine karge, eisige Wüste. Riesige Dämonen stürzen sich auf den Mann, reißen ihn zu Boden und fesseln ihn an einen glühenden Felsen, während Geier anfangen, an ihm zu nagen.

Der Mann schreit voller Qualen zum Teufel: „Was ist passiert?! Wo ist der Strand? Wo sind die Cocktails?! Du hast mich betrogen!“
Der Teufel setzt seine Sonnenbrille auf, grinst sadistisch und sagt: „Tja, Müller… fall nicht gleich aus allen Wolken. Das vorhin war nur unser Marketing-Video für Bewerber. Jetzt bist du fest angestellt!“