Aktiv zu Hause? Erfinderisch durch Corona

Die Ferien haben begonnen, die zwei Wochen Schulausfall liegen hinter uns – eine Zeit in der sich sehr viel verändert hat. Nicht nur was die Ausbreitung des Virus angeht, sondern auch in unserem privaten Umfeld und in unserem Alltag. Alle haben versucht, das Beste aus dieser Zeit zu machen – dabei sind viele kreative Ideen entstanden und es wurden viele Möglichkeiten entdeckt, das „Alltägliche Leben“ von zu Hause aus zu führen.

Am Anfang kam eine Information nach der Anderen: Die Schule fällt aus, Hobbys werden abgesagt und Praktika, Austausche, Klassenfahrten und Ausflüge finden bis zu den Sommerferien nicht mehr statt. Was soll man denn dann noch machen, wenn nichts Alltägliches und auch nichts Besonderes mehr stattfindet? Nach diesen zwei Wochen kann ich aber sagen: so schlimm wie erst erwartet war die Zeit gar nicht. Für das Meiste fanden sich Lösungen, die zwar das „Normale“ nicht ersetzen, aber trotzdem war es interessant, sie mal ausprobiert zu haben.

Der Musikunterricht fand‘ bei vielen einfach über Videoanrufe statt. Der*die Schüler*in spielt, der*die Lehrer*in hört zu und korrigiert – eigentlich alles wie immer, nur eben mit weiter körperlicher Distanz. Auch wenn der Klang des Klavieres bei meinem Unterricht etwas blechern klang und die Verbindung teils bröckelte, war ich froh, einen Termin im Tagesablauf zu haben, der mir Spaß macht. Mein Chor hat sich ebenfalls Wege gesucht, weiterhin zu proben und nebenbei den Spaß am Singen nicht zu verlieren: Einmal in der Woche gibt es nun 15 Minuten Gesangsunterricht per Videoanruf und zusätzlich wurden Audiodateien zum Hören und Mitsingen der Stücke erstellt. Außerdem wurden auch kreative Projekte gestartet: Ein Chorklang entsteht, in dem jede Sängerin das selbe Stück in der jeweiligen Stimmlage bei sich zu Hause singt und sich dabei aufnimmt. Am Ende wurden alle Videos zusammengefügt und fertig ist das vierstimmige Lied aus knapp 40 verschiedenen Häusern stammend.

Doch wie ist es beim Mannschaftssport? Den kann man ja schlecht im eigenen Haus betreiben? Damit die Sportler*innen ihre Koordination erhalten, wurden teils von den Trainer*innen und teils auch einfach für sich selbst Trainingspläne aufgestellt: drei Mal die Woche joggen und zwei Workouts – ein bisschen Bewegung tut immer gut, doch das Spielen im Team ersetzt das natürlich nicht.

Auch wir von kippebloggt haben versucht das Beste aus der schulfreien Zeit zu machen. So hatten wir schon zwei Online-Redaktionskonferenzen über Gruppenvideoanrufe. Dabei haben wir uns jeweils eine Stunde über Artikel, die gerade geschrieben werden, unterhalten, neue Ideen gesammelt und uns aber auch mit Fragen beschäftigt, für die sonst oft keine Zeit ist: Was macht einen guten Artikel eigentlich aus und was für Themen passen zu uns?

Eindeutig ist, wer in dieser Zeit ein bisschen etwas von seinem Alltag haben möchte, ist auf soziale Medien angewiesen und dann finden sich für das meiste Lösungen, wie man von zu Hause aus seinen Alltag wenigstens ein bisschen fortführen kann. Wie ihr am besten euren Alltag im „Homeoffice“ organisiert, könnt ihr in diesem Artikel erfahren.

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