Internet, Digitalisierung & Schule – passt das?

Digitalisierung. Ein Thema, dass uns alle etwas angeht. Nicht mehr zu vermeiden und trotzdem eines der am meisten diskutierten Themen. Mit dem Digitalpakt fließen rein rechnerisch 500 € pro Schüler an die Schulen (vgl. BMBF) – doch reicht Geld allein um die Schulen besser digitalisieren zu können? Und welche Bereiche umfasst eigentlich die Digitalisierung?

Als Mitglieder der Generation Z werden wir Schüler heutzutage häufig als „digital natives“ bezeichnet, als die erste Generation, die von Geburt an mit Vorgängern heutiger technischer Geräte aufgewachsen ist. Und wer kennt es nicht, Mama, Papa, Oma oder Opa Fragen zum Smartphone oder sozialen Netzwerken zu beantworten? Und trotzdem, oder gerade deswegen steht speziell unsere Generation in der Kritik, viel zu leichtsinnig mit der „neuen Technik“ umzugehen, insbesondere wenn es zu den Themen Privatsphäre und Datenschutz kommt. Aber ist das wirklich so? Oder wie können wir uns mit solch relevanten und äußerst sensiblen Themen besser auseinandersetzen und zugleich das Bewusstsein dafür stärken? Um das herauszufinden, haben wir bei uns an der Schule eine Umfrage gestartet. Diese ging an alle Schülerinnen und Schüler sowie eine zweite an die Lehrkräfte und stellte Fragen zu den drei Bereichen Verhalten im Internet am Beispiel von Instagram, die Verwendung von digitalen Medien im Unterricht sowie das Wissen über das aktuelle Tagesgeschehen. Mit dem Ziel, möglichst viele Teilnehmer*innen zu erreichen, haben wir diese an alle Klassenlehrer*innen mit der Bitte zur Durchführung weitergegeben. Zum Ende der gestellten Frist können wir nun aus einem Umfang von 382 SchülerInnenantworten (ca. 30 %) und 30 Antworten von Lehrkräften unserer Schule auf die Gesamtheit schließen. Im Aufbau orientieren sich einige Fragen an vergleichbaren der JIM-Studie 2017, einer Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger des Medienpädagogischen Forschungsverband Südwest (mpfs).

Verhalten im Internet – exemplarisch am Beispiel Instagram

Bezüglich der Aktivitäten im Internet ist der Messenger „WhatsApp“, welchen 93,9 % unserer Schüler*innen nutzen, unangefochten auf Platz 1, direkt gefolgt von der Streaming-Plattform „YouTube“, welche von 87,9 % der Befragten genutzt wird. Das am meisten genutzte soziale Netzwerk ist in unserer Schülerschaft „Instagram“. In einer weiteren Frage gaben sogar 36,1 % der Befragten an, zwei oder mehr Konten zu besitzen. Die Hauptaktivitäten beziehen sich primär darauf, den Kontakt zu Freunden zu halten sowie unterhalten zu werden. Zur Kategorie Unterhaltung
wurde auch der mehrfach genannte Aspekt in der Kategorie „Sonstiges“, Memes, gezählt. Im Vergleich zur deutschlandweit durchgeführten JIM-Studie, ähneln sich diese Ergebnisse stark. In dieser Studie gaben 82 % der Befragten an, häufig Leuten zu folgen, die sie persönlich kennen. Dabei scheint Instagram für viele Schüler*innen viel mehr eine Plattform zum Konsum als zur Selbstdarstellung zu sein. So haben knapp 11 % unserer Befragten noch nie einen Beitrag auf Instagram hochgeladen und weitere 15 % veröffentlichen nur jährlich neue Bilder.

Verwendung von digitalen Medien

Seit einiger Zeit ist auch das Kippenberg-Gymnasium „Digitale Schule“. In der Schülerschaft wird dies teils als Witz angesehen, wenn in einem Raum die Medienausstattung einen kleinen Wackelkontakt hat oder es keinen Verbindungsstecker von VGA zum eigenen mobilen Endgerät gibt, teilweise ist es den Schüler*innen aber auch sehr unbekannt.
Tatsächlich gaben 36 % der Befragten an, das Internet täglich zuhause für die Schule zu verwenden, wobei nur knapp 4 % im täglichen Unterricht im Internet aktiv sind. Damit liegt die Nutzung des Internets im täglichen Unterricht an unserer Schule unter dem Wert der JIM-Studie, wobei dort knapp 7 % täglich das Internet im Unterricht nutzen.

Doch sagt der häufige Einsatz von digitalen Medien und dem Internet etwas über die Qualität des Unterrichts aus? Und ist der Einsatz für jede Altersklasse angemessen? Um als Schüler im täglichen Unterricht das Internet verwenden zu können, muss ein dementsprechendes internetfähiges Endgerät zur Verfügung stehen, welches im Idealfall durch den Lehrer autorisiert wird. Der schnellste und einfachste Weg ins Internet stellt vermutlich, insbesondere für höhere Klassenstufen, das Smartphone dar. 35 % unserer Schüler nutzen ihr Smartphone täglich bis mehrfach pro Woche um ins Internet gelangen, doch aus der Perspektive der Lehrkraft stellt die Nutzung des persönlichen Smartphones auch immer einen gewissen Kontrollverlust dar. Für die Schüler*innen ist es ein Leichtes, doch mal schnell „Insta zu checken“, „nen Snap zu verschicken“ oder sonst wie den Fokus auf den Unterricht zu verlieren. Des Weiteren setzt diese Variante voraus, dass mindestens die Hälfte der Klasse ein Smartphone dabei hat. In erster Linie stellt das vielleicht nicht das größte Problem dar, kann aber auch zu Reibereien oder Mobbing innerhalb einer Klasse führen, wenn zum Beispiel Schüler*innen aus einkommensschwächeren Familien nicht das neueste Modell besitzen. Zusammenfassend stellt sich der Zugang zum Internet über ein Smartphone zunächst als schnellster und für die Schule kostengünstigster Weg heraus, bietet aber auch einige Probleme und damit noch einiges an Luft nach oben. Eine für die Schule deutlich kostenintensivere Idee wären Tablets, die die entsprechende Lehrkraft bei Bedarf mit in den Unterricht bringt, auf denen sich die Schüler mit ihren Zugangsdaten zum Schulnetzwerk anmelden, und dort entsprechend der gestellten Aufgabenstellung weiter verfahren können. Zusätzlich könnte die Möglichkeit bestehen, dass die Lehrkraft Zugriff auf alle Bildschirme hat und diese auch, beispielsweise für eine weitere Ansage, sperren kann. Quasi wie im Computerraum, nur flexibler für den Raumeinsatz.

Aber muss jede*r Schüler*in einen eigenen Internetzugang besitzen? Reicht nicht eine Projektionsfläche im Unterricht, die der Lehrkraft als Visualisierung und exemplarische Vorführfläche dienen kann, aus? Eine pauschalisierende Antwort auf diese Frage stellt sich als nicht so einfach heraus, da dies sehr stark von der individuellen Unterrichtsgestaltung und auch dem Fach abhängt. Im Frontalunterricht kann beispielsweise eine vorab angefertigte Präsentation das mit Kreide geschriebene Tafelbild ersetzen und bietet zugleich die Möglichkeit, auch weitere Medien, wie Audio- und Videodateien, einfacher in den Unterricht einzubinden. Technisch möglich wäre dies durch einen fest installierten Beamer in Verbindung mit PC im Klassenraum – die Art an Technologie, die bei uns an der Schule aktuell in den meisten Räumen vorzufinden ist. Dass dieses Angebot auch schon von einigen Lehrkräften genutzt wird, zeigt sich auch in der Umfrage. 40.5 % der Schüler*innen gaben an, dass bei ihnen täglich bis mehrfach in der Woche der Beamer im Unterricht zum Einsatz kommt. Bei knapp 32 weiteren Prozent wird der Beamer einmal die Woche bis alle 14 Tage genutzt. Auf Seiten der Lehrkräfte scheint der Beamer in der Unterrichtsgestaltung deutlich häufiger zum Einsatz zu kommen. Zwei Drittel der Befragten gaben an, den Beamer täglich bis mehrfach pro Woche zu nutzen. Die Diskrepanz in den Werten auf Seiten der Schüler lässt sich möglicherweise durch den geringen Stichprobenumfang, speziell auf Seiten der Lehrkräfte erklären. So ist es möglich, dass technisch versiertere Lehrer*innen mit einer größeren Wahrscheinlichkeit an dieser Umfrage teilgenommen haben, da diese online durchgeführt und mittels eines QR-Codes verbreitet wurde.

Die Online-Lernplattform „itslearning“ – ein Schritt in die richtige Richtung?

Seit Sommer 2014 wird an unserer Schule die Online-Lernplattform „itslearning“ eingesetzt, welche landesweit als schulübergreifendes Projekt angeschafft wurde, und zur Kommunikation bzw. Kooperation zwischen Lernenden und Lehrenden, Bereitstellung von Lerninhalten und der Organisation von Lernvorgängen dienen soll. Sie bietet durch ihre unterschiedlichen Funktionen und Features viele verschiedene mögliche Einsatzzwecke und kann bei sinnvoller Nutzung dafür genutzt werden, den gesamten Unterricht digital zu gestalten. Hierbei bieten die Funktionen alles von der simplen Arbeitsblätter-Bereitstellung, über das Einsammeln von Hausaufgaben zur Kontrolle bis hin zum (theoretisch möglichen) Schreiben von Klausuren über die Plattform selber.

Die verschiedenen Nutzformen von itslearning der Lehrer

Nach mehrjähriger Nutzung ist es uns Schüler*innen möglich, die Lehrer*innen in verschiedene „Kategorien“ des Kenntnisstandes und der daraus resultierenden schlussendlichen Nutzung einzuteilen. Die erste Kategorie stellen hierbei die Lehrer dar, welche die Plattform entweder einfach nicht nutzen oder gar nicht erst nutzen wollen, weil sie eventuell noch nie damit gearbeitet haben, nicht den daraus möglichen Mehrwert für beide Parteien (Lernenden und Lehrenden) sehen oder aus anderen verschiedenen Gründen die Plattform verweigern. Diese Gruppe stellt hierbei leider weiterhin noch die größte aller Kategorien dar. Unserer Meinung nach wäre es theoretisch möglich, diesem Trend entgegenzuwirken, wenn dem Kollegium weiterhin mehr Beispiele gezeigt werden, wie sie die Plattform in ihren bestimmten Fächern  einbinden könnten. Weiterhin sollte es möglich sein, sich für die Plattform zu verschiedenen Themen fortbilden zu lassen, um erstmal den grundlegenden und darauffolgend den erweiterten Gebrauch zu erlernen. Vielleicht sollten hierbei zumindest die grundlegenden Fortbildungen selber auch verpflichtend sein, damit die theoretisch möglichen Mittel klar kommuniziert werden.

Die zweite Kategorie der Lehrer*innen stellen jene dar, welche den Schülern eine sekundäre Arbeitsmappe und Informationsquelle zur Verfügung stellen, in welcher die bereits als normales Blatt ausgeteilten und manchmal ebenfalls weiterführende Unterrichtsmaterialen hochgeladen werden. Diese Form der Nutzung ermöglicht es, jederzeit auf alle wichtigen Informationen zuzugreifen, selbst wenn die eigenen Dokumentationen inklusive ausgeteilter Informationen durch verschiedene Umstände nicht zu Verfügung stehen sollten. Die itslearning-Plattform wird somit als Redundanz verwendet. Diese Form der Nutzung ist die aktuell am weitesten verbreitete und erbringt somit grundlegende Vorteile hauptsächlich für die Seite der Schüler*innen. Zugleich kann sie allerdings auch als effizienteste angesehen werden, da somit eine Unterrichtssituation erreicht werden kann, bei der niemand irgendwelche informationstechnischen Nachteile hat.

Die letzte der drei Kategorien stellen die Lehrer*innen dar, die den vollen Funktionsumfang ausnutzen und gerne auch offen für neuerscheinende Funktionen sind. Hierbei erfolgt quasi der gesamte Unterricht digital – von der Präsentation im Unterricht, welche im Nachhinein natürlich auf itslearning mit weiteren Notizen zu finden ist, bis hin zur eigenen Arbeitsmappe für jeden einzelnen Schüler, in dem alle seine Unterrichtsmaterialien abgelegt sind und in welcher auch die eventuell aufgegebenen Hausaufgaben zu einer vorab definierten Frist abgelegt sein müssen. Diese Form der Nutzung ist ganz klar die anspruchsvollste, da beide Parteien einen guten Kenntnisstand aufweisen müssen, um die gestellten Anforderungen zu erfüllen. Zunächst mag eine solche „komplizierte“ Handhabung gegenüber einer normalen Mappe mit Materialien kompliziert bis hin zu übertrieben erscheinen. Auch die Kontrolle, welche der Lehrer schlussendlich über seine Klasse hat, wirkt eventuell zu groß, allerdings stellen sich diese beiden Punkte als falsche  Vermutungen heraus. Es ist praktisch, alles – sogar die Tafelbilder (bzw. den Ersatz dafür in Form von Präsentationen) – online zu haben und auch der Faktor, dass die Hausaufgaben fristgerecht abgegeben werden müssen, führt dazu, dass man sich sorgfältiger mit den Aufgaben auseinandersetzt und sich eventuell mehr Mühe gibt, als bei normalen Aufgabenstellungen im Klassenunterricht.

…und die Schüler?

In unserer Umfrage hat uns interessiert, wie sich die Schüler*innen selbst im Umgang mit itslearning einschätzen und wo sie gelernt haben, mit dieser Plattform umzugehen. Wir haben hierbei darum gebeten, den eigenen Kenntnisstand auf einer normalen Notenskala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) einzuschätzen. Am letztendlichen Durchschnitt von 2.56 lässt sich erkennen, dass sich unsere Schülerschaft im Umgang sicher fühlt. Interessant ist hingegen, dass die Methode des Erlernens hierbei fast zu gleichen Teilen aus „In der Schule durch den Unterricht beigebracht“ und „Ich habe mir den Umfang selbst beigebracht“ zusammensetzt, was zum einen die Neugierde und Experimentierfreudigkeit der einzelnen Personen darstellt, allerdings auch zum anderen darauf hindeutet, dass der Umgang vonseiten der Schule (noch) nicht genug erprobt wird, sodass eine eigene Erarbeitung notwendig war. Hierbei wäre es eindeutig wünschenswert, wenn gerade der Unterricht die Schüler*innen an die Hand nimmt und die Nutzung von itslearning erklärt, damit allen (unabhängig vom aktuellen technischen Wissenstand) die gleichen Möglichkeiten der Nutzung offen stehen. Hierbei muss erwähnt werden, dass den Schüler*innen auf jeden Fall weiterhin der Weg der Selbsterkundung offen stehen muss, dieser allerdings nicht notwendig ist, um trotzdem gleiche Leistungen zu erbringen.

Warum das Ganze?

Wir wollen auf das gesamte Thema und den Umgang mit der Technik (mit besonderem Bezug auf soziale Netzwerke) aufmerksam machen. Unserer Meinung nach besteht im direkten Bezug zur Schule bzw. mit dem dort unterrichteten Stoff dringender Handlungsbedarf. Die Schule hat einzig allein das Ziel, die Schüler*innen in jeglicher Hinsicht auf das spätere Leben vorzubereiten – dabei spielt es keine Rolle, welcher Aspekt bzw. welcher inhaltliche Schwerpunkt (bspw. soziales Miteinander, allgemeine Selbstfindung bzw. auch inhaltliche Themen in einzelnen Fächern als Grundwissen) der Schullaufbahn betrachtet wird, da alle genau dieses Ziel ansteuern. Es ist keine Vermutung mehr, dass der Faktor „Digitalisierung“ in unserer Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. In allen Bereichen des Lebens ist man auf digitale Kompetenz und technologisches Grundwissen angewiesen. Es wird in der Zukunft nicht mehr möglich sein, ohne die Nutzung oder die Kenntnis der Nutzung von Medien in der Gesellschaft der Zukunft ein uneingeschränktes Leben zu führen. Die Schule sollte dafür verschiedene Schwerpunkt-Themen in ihren Unterricht integrieren, durch welche diese mediale Grundkompetenz auch sicher vermittelt wird und nicht nur eventuell als Nebeneffekt in anderen Unterrichtseinheiten, welche nicht direkt etwas mit dem Oberthema zu tun haben. Die dafür eventuell benötigten Schritte (wie z.B. Lehrerfortbildungen zu den verschiedenen Themen) sollten unbedingt in naher Zukunft in Angriff genommen werden.

Diese Schwerpunktthemen sollten sich dabei auf die bereits angesprochenen Problematiken des generellen Umgangs beziehen. Das zweite sehr wichtige Thema ist der Datenschutz, welcher bei vielen Personen sehr oft trotz der immensen Wichtigkeit eher in den Hintergrund rutscht. Es sollte immer und überall auch sein digitaler Zwilling geschützt werden, d.h. seine Person im Internet, welche aus der Summe aller im Netz verfügbaren Informationen über das eigene Ich besteht. Ein rücksichtsloser, naiver Umgang ist unserer Meinung nach beispielsweise vergleichbar mit einem Szenario, bei welchem man einer wildfremden Person in einer Straßenbahn alle möglichen Informationen über sich erzählt: u.a. Profession und Arbeitsverhältnisse, letzte große Ereignisse im Leben, Wohlstandssituation, aktueller Aufenthaltsort, Beziehungen zu anderen Personen und eine Übersicht der Orte, wann man wo genau für wie lange war. Alleine die Vorstellung dieses Zustandes des „durchsichtigen Menschen“ ist erschreckend. Auch hier sollte die Schule präventiv handeln und zu einem frühen Zeitpunkt auf die Risiken aufmerksam machen.

Fazit

In der Schule muss noch einiges passieren, damit die Digitalisierung voranschreitet und vor allem die (essenziell wichtigere) Medienkompetenz der Schüler*innen steigt. Es hilft dabei allerdings nicht ausschließlich, einfach Geld in die Hand zu nehmen und z.B. direkt in neue Geräte und Ausstattung zu investieren. Klar, die Ausstattung ist ein wichtiger Faktor und sie muss auch auf einem aktuellen und brauchbaren Zustand vorhanden sein, allerdings bringt die beste Technik nichts, wenn sie nicht von den Benutzern (in dem Fall sowohl Lernende als auch Lehrende) bedient und im kompletten Funktionsumfang verwendet werden kann. Es muss also mehr passieren – mehr in Richtung Fortbildung.


Anhang

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