How to: Zeitmanagement

Jeder kennt es: Mitten in der Klausurenphase fühlt man sich von allem (den Hausaufgaben, Terminen oder anstehenden Klausuren etc.) überwältigt. Man kommt mit allem nicht hinterher und das ewige Prokrastinieren hält einen davon ab, seine Zeit effektiv zu nutzen. Das Vorausplanen kann einen roten Faden legen, an den man sich halten kann. Wichtig dabei ist, nicht jede freie Minute zu verplanen, da unser Zeitmanagement uns nicht einschränken darf. Wir brauchen ein gewisses Maß an Flexibilität, um spontanen Aktionen Raum zu lassen.

Folgende Ansätze können dabei hilfreich sein:

1. To-do Listen schreiben

Es ist viel zu tun und dir fallen immer wieder neue Dinge ein, die zu erledigen sind? Egal, ob in digitaler Form oder auf Papier – die einzelnen Punkte aufzuschreiben und abzuhaken kann sehr hilfreich sein, um eine Übersicht zu schaffen.

2. Monatsübersicht

Vor allem in der Klausurenphase kommt man mit den Hausaufgaben, Klausurersatzleistungen und anstehenden Klausuren schnell durcheinander. Eine grobe Übersicht zu schaffen, kann in diesem Fall sehr hilfreich sein, da einzelne Aufgaben nicht erwähnt werden müssen, aber trotzdem eingetragen werden können. Im Fokus stehen bei dieser Form der Übersicht die einzelnen wichtigen Ereignisse und Termine.

3. Schwerpunkte setzen

Das Setzen von Schwerpunkten kann hilfreich sein, wenn man viele Aufgaben zu erledigen hat und zuvor differenzieren muss, welche am wichtigsten sind. Die Hausaufgaben machen, Lernen für die morgige Klausur oder diese eine Serie auf Netflix gucken? Jene Tätigkeit, die wichtig und dringend ist, sollte zuerst erledigt werden. Danach folgen die Aufgaben, die zwar wichtig, aber nicht dringend sind. Zuletzt werden Aufgaben erfüllt, die weder wirklich wichtig, noch dringend zu erledigen sind.

4. Pufferzeiten einplanen

Wie lange brauchst du für eine Aufgabe, ohne dich zu stressen? Reichen 20 Minuten für die Hausaufgaben oder brauchst du doch eine Stunde? Um vorausplanen zu können, ohne dich zu stressen, solltest du Zeitpuffer einbauen, um deine Aufgaben in Ruhe erfüllen zu können. Planst du zu genau, kommst du irgendwann nicht mehr mit deinen Aufgaben hinterher. Besser ist es, früher fertig zu sein, als geplant. Außerdem sind kleine Pausen wichtig, um produktiv bleiben zu können.

5. Bullet Journaling

Das Bullet Journal wird immer beliebter: Bei Buchhandlungen gibt es mittlerweile eigene Regale, die sich ausschließlich mit dieser Art Planer auseinandersetzen. Ein Bullet Journal ist eine Art Terminplaner, der selbst gestaltet wird. Inbegriffen sind zuerst ein Index, also ein Inhaltsverzeichnis, ein Futurelog, in dem Pläne, Termine und Aufgaben für die Zukunft verzeichnet werden. Nach dem Futurelog folgt die Übersicht des Monats und danach die der Woche bzw. des Tages. Diese Art des Kalenders vereint die Möglichkeit, To-do Listen zu führen, als auch eine Monats bzw. Jahresübersicht mit wichtigen Ereignissen.

Es lässt sich also festhalten, dass gelungenes Zeitmanagement einem eine Menge Stress ersparen kann. Egal, ob es ein grober Überblick über den Monat, eine To-do Liste oder ein selbstgestalteter Terminplaner ist.

 

 

Das könnte Dich auch interessieren...